Die Entstehung der Armbanduhr

Uhren sind in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Vor allem Armbanduhren werden im Alltag als praktische Hilfe sehr geschätzt. Auch als Sammlerstück oder Schmuck-Accessoire erfreut sich die Armbanduhr bei vielen Menschen großer Beliebtheit. Die Entwicklung der Armbanduhr bis zum endgültigen Durchbruch in der Gesellschaft war jedoch langwierig und erfolgte in kleinen Schritten.

Die Anfänge der tragbaren Uhren

Tragbare Uhren wurden vermutlich bereits im 15. Jahrhundert in Italien gebaut. Die erste nachweisliche Herstellung von tragbaren Uhren fand zu Beginn des 16. Jahrhunderts durch Peter Henlein statt. Allerdings wurden diese noch nicht am Arm getragen, sondern in der Tasche aufbewahrt. Diese Taschenuhren wurden sehr lange benutzt, erst um 1900 schrumpfte sie schließlich durch technische Fortschritte auf Armbandgröße. Alsbald trugen Frauen ihre Taschenuhren am Handgelenk, was schließlich zur Mode wurde. Von den Männern wurde dies anfangs noch angeprangert, sie trugen ihre Uhren weiterhin auf konventionelle Art und Weise.

Akzeptanz der Armbanduhr in der Gesellschaft

Erst als sich die ursprüngliche Methode besonders bei Piloten als unpraktisch herausstellte, da sie auf schnelle Zeitmessung angewiesen waren, wurde die erste Armbanduhr für Männer gebaut: die Cartier Santos. Der Uhrmacher Louis Cartier entwickelte sie auf Anregung des brasilianischen Piloten und Erfinders Alberto Santos Dumont. Zu Zeiten des Ersten Weltkrieges erwies sich die Taschenuhr auch im Militär als untauglich, und so setzte sich die Armbanduhr immer mehr durch. Allmählich wurde sie auch in der zivilen Gesellschaft zum Standard.

Von Analog bis hin zu Digitaluhren

Die Armbanduhr war technisch einem ständigen Wandel unterzogen, bis schließlich nach vielen kleinen Neuerungen die ersten Digitalmodelle entwickelt wurden, wie wir sie heute kennen.